Energie einsparen, erneuerbare Energien nutzen, Materialkreisläufe schaffen, Logistik umstellen und Umweltprojekte umsetzen. Das sind nur einige Überschriften, die man immer wieder liest, wenn es darum geht, unsere Gesellschaft klimafreundlicher zu gestalten. Hier wollen wir dir einen Überblick geben, was wir zu diesem Thema bereits umgesetzt und uns für die Zukunft noch vorgenommen haben.

Seit über 10 Jahren betreiben wir alle unsere Standorte mit Ökostrom. Um auch aktiv zur Stärkung erneuerbarer Energien beizutragen, haben wir auf dem Dach unserer Zentrale eine Photovoltaik-Anlage installiert. Die Module haben eine Gesamtfläche von rund 2.000 m² und erzeugen in den Sommermonaten mehr Strom, als wir selbst benötigen. Überschüssigen Strom, den wir nicht verbrauchen oder speichern können, speisen wir ins Stromnetz ein.
Auch die PKW in unserem Fuhrpark profitieren vom eigens produzierten Strom. Schon vor Jahren haben wir beschlossen, unsere Firmenfahrzeuge schrittweise von Hybriden auf Vollstromer umzustellen. Über 30 Ladesäulen auf unserem Parkplatz ergänzen das Konzept.
Für Einsparung von Strom achten wir beim Kauf von elektrischen Geräten natürlich auf deren Verbrauch. Zudem haben wir in Zentrale, an unseren Lagerstandorten und in unseren Filialen die Beleuchtung auf die sparsamere LED-Technologie umgestellt.
Pflanzen an sich sind ja schon die idealen Kohlenstoffspeicher und damit auch kleine Helden im Klimaschutz. Denn jedes Lebewesen nutzt Kohlenstoff zum Wachsen und speichert es bis zum Lebensende ein. Bepflanzt du also deinen Garten vor allem mit winterharten Stauden und Gehölzen, dann leben diese über Jahre und helfen damit dem Klima. Und nicht nur im Großen, sondern auch im Kleinen, beim sogenannten Mikroklima ist eine Bepflanzung ein entscheidender Faktor. Das merkt man z.B. dadurch, dass die Temperaturen im Sommer hier deutlich gesenkt werden. Das liegt daran, dass Pflanzen Feuchtigkeit aufnehmen und verdunsten sowie Schatten spenden. So kann ein Staudenbeet im Vorgarten viel besser Hitze regulieren als ein Schottergarten.
Seien wir mal ehrlich: Auch wenn deine Pflanze an sich klimaneutral ist, da sie am Ende ihres Lebens nur den Kohlenstoff wieder in die Atmosphäre lässt, den sie auch vorher schon gespeichert hat, so braucht sie zum Wachsen und auf dem Weg zu dir nach Hause doch hier und da zusätzliche Energie. Und hier kommen wir ins Spiel.
Alle unsere Stamm-Gärtnereien sind inzwischen zertifiziert, viele von ihnen machen bei der Umweltregistrierung von MPS mit. Diese Organisation gibt es seit rund 30 Jahren, und sie hat in Langzeitstudien gezeigt, dass ihre Mitgliedsbetriebe über die Jahre sparsamer bei ihren Ressourceneinsätzen geworden sind. Das betrifft nicht nur die Energie, die sie für Beheizung, Beleuchtung oder Maschinen einsetzen, sondern auch die Dünger und Pflanzenschutzmittel, die sie in ihrem Anbau verwenden. Denn diese sind in ihrer Herstellung energie-intensiv, weshalb es sich auch aus der Klimaperspektive lohnt, damit sparsam umzugehen.
Gerade für den Topfpflanzenanbau spielt der Torf heute immer noch eine Rolle. Allerdings wird sie für viele Gärtnereien kleiner, da sie sich zunehmend mit Ersatzstoffen auseinandersetzen und laufend neue Erdmischungen testen.
Diese Mühe haben wir dir aber schon abgenommen: unsere Verkaufserden sind schon seit Jahren komplett torffrei - darauf kannst du dich verlassen.
Auch die Verpackung von Produkten, sei es zu ihrem Schutz oder beim Versand, ist ein wichtiges Kriterium für die Klimafreundlichkeit. Hier stellen wir zunehmend auf nachwachsende Ressourcen um und bauen unsere Mehrweglösungen weiter aus. Abfälle, die sich nicht vermeiden lassen, werden sortenrein getrennt und ins Recycling gegeben, was sich ebenfalls positiv auf unsere Klimabilanz auswirkt. Grünabfälle werden kompostiert oder in Biogasanlagen zur Stromerzeugung eingesetzt.
Wir wollen aber nicht nur am Schreibtisch daran arbeiten, dass unsere Klimabilanz besser wird, sondern auch die Ärmel hochkrempeln. Daher engagieren wir uns für mehr Blühwiesen, mehr Bäume und Sträucher sowie die Wiedervernässung von Moorflächen.

Seit einigen Jahren machen wir uns schon für mehr Bäume stark, denn sie schenken uns reine Luft, während sie CO₂ zum Fressen gernhaben. So haben wir bereits über 60.000 kostenlose Bäumchen über unsere Filialen verteilt sowie kleine Pflanzprojekte von Obstbäumen in Celle und Olivenbäume im spanischen Hinterland unterstützt.
Unseren Projekt-Schwerpunkt haben wir seit 2022 jedoch direkt vor unserer Haustür in Schleswig-Holstein gesetzt. Dort arbeiten wir Hand in Hand mit der Landwirtschaftskammer und Waldbesitzer*innen zusammen, um jährlich mehrere Hektar Wald ganz neu anzulegen oder ausgedünnte Bereiche mit neuen Bäumen zu stärken. Rund 90.000 neue Bäume haben wir hierdurch schon gepflanzt.
Da unsere heimischen Bäume in unserem hiesigen Klima vergleichsweise langsam wachsen und daher pro Jahr auch nicht ganz so viel Kohlenstoff speichern, fördern wir auch internationale Projekte. In Südostasien pflanzen wir z.B. mit der Stiftunglife Mangroven. Zwei Pflanzaktionen haben wir hier bisher unterstützt, bei denen insgesamt 60.000 neue Setzlingen in den Boden kamen. Ergänzend dazu haben wir eine Partnerschaft mit der Nonprofit-Organisation Your Forest, die in eigenen Baumschulen Setzlinge zieht, um die Renaturierung der umliegenden Landschaften zu fördern. Die Pflanzung von 40.000 Bäumen haben wir dort bisher gefördert.

Studien haben gezeigt, dass die Moore der Welt noch mehr CO₂ speichern können als alle Wälder zusammen. Das Besondere ist, dass der in den Pflanzen gespeicherte Kohlenstoff an ihrem Lebensende nicht in die Atmosphäre zurückgeht, wenn diese nicht an der Luft vergehen, sondern z.B. in einem Tümpel zu Boden sinken. So bleibt der zu Lebzeiten gespeicherte Kohlenstoff gebunden und es wird dauerhaft ein positiver Klimaeffekt erzielt.
Unsere heimischen Moore sind jedoch leider inzwischen größtenteils trockengelegt – weil die Flächen landwirtschaftlich oder zu Siedlungszwecken genutzt werden sollen oder weil der darin enthaltene Torf für die Energiegewinnung genutzt wurde. Dies wollen wir ändern!
Zusammen mit der Klimapatenschaft GmbH und der Naturschutzstiftung des Landkreises Cuxhaven renaturieren wir trockengelegte Moorflächen.
Unsere Kooperation startet anlässlich des 50. Geburtstags von BLUME2000 mit einer Fläche von beeindruckenden 50.000 m² Hochmoor. Durch den Abbau von Drainagen und die Errichtung von Naturwällen kann die Fläche wieder Regenwasser speichern und sich auf natürliche Weise wiedervernässen, wodurch die Eigenschaft der CO₂-Speicherung wiederhergestellt wird. Unser Engagement wollen wir laufend ausbauen und so unser kleines „BLUME-Moor“ entstehen lassen. Inzwischen ist die von uns geförderte Moorfläche auf über 60.000 m² angewachsen, und es soll noch weitergehen.
Werde Teil unserer BLUME-Community und unterstütze unsere Zukunftsprojekte.